Rückschulung der Handigkeit

Rückschulung der Händigkeit auf die dominante Hand

Eine Rückschulung der Händigkeit auf die dominante Hand (vornehmlich zum Schreiben) ist – wie die Umschulung der Händigkeit auch – wieder ein Eingriff in das Gehirn.

Während auf der einen Seite manche Menschen sich nach einer Rückschulung weit besser fühlen, kann es bei anderen aber auch zu neuen Schwierigkeiten kommen. Ausführlich wird auf die Möglichkeiten und Gefahren einer Rückschulung der Händigkeit in Kapitel 7 des Buchs Der umgeschulte Linkshänder oder Der Knoten im Gehirn eingegangen.

Zu Chancen und Gefahren einer Rückschulung der Händigkeit bei Erwachsenen” werden weitere Einzelheiten erarbeitet.

In einem Projekt über die begleitete Rückschulung mit wissenschaftlichen Untersuchungen der motorischen Schreibbewegungen von Dr. Johanna Barbara Sattler und Dr. Christian Marquardt werden umgeschulte Linkshänder, die sich auf ihre dominante Hand zurückschulen wollen, mit einem kontinuierlichen und differenziert vorgegebenen Rückschulungsprogramm über zwei Jahre hin betreut. Neben täglichen Übungen werden in regelmäßigen Abständen die Schreibbewegungen mittels eines Schreibtabletts und einem computergestützten Programm untersucht. Der Beitrag über eine erwachsene umgeschulte Linkshänderin beschreibt die wissenschaftliche Begleitung des Rückschulungsprozesses einer Probandin über einen Zeitraum von zwei Jahren.

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